Der Verein

Der Verein – Wer sind wir?

1949 von unserem „Vereinsvater“ Erich Sondheim gegründet und seitdem, dank stetem Zuwachs, zu einem stattlichen Segelverein herangewachsen, ist die BSV seit ihrer Gründung eine Instanz am Ammersee.

Ursprünglich nur ein Zusammenschluss mehrerer Segelbegeisterter, die ihre Leidenschaft weitergeben wollten, wurde aus der BSV im Laufe der Jahre ein Verein, der ein so vielschichtiges Angebot bereit stellt, dass für jeden etwas geboten ist.

Besonders das Vereinsheim, der alte Schaufelraddampfer „Andechs“, der 1956 erworben wurde und seitdem das Herz des Vereins ist, macht jeden Tag am Ammersee zu etwas besonderem.

Die BSV unterhält eine vereinseigene Flotte, die von unseren kleinsten „Optis“ bis hin zur großen Zweimast-Yacht alles zu bieten hat, was das Seglerherz begehrt.

Das große Ziel der BSV ist es – wie auch in der Satzung niedergeschrieben – jedermann die Möglichkeit zu bieten das Segeln sowohl unter fachkundiger Anleitung erlernen als auch ausüben zu können, ohne sich ein eigenes Schiff anschaffen zu müssen.

Zu diesem Zweck veranstaltet die BSV jährlich eine Vielzahl an Segelkursen, die sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder und Jugendliche wenden. Anfänger sind genauso gerne gesehen wie Wiedereinsteiger oder Fortgeschrittene, die ihre Kenntnisse nur ein wenig auffrischen wollen bevor sie sich an den Sportbootführerschein machen. Unser Kursangebot

Die Vereinsanlage

Klicken Sie mit der Maus auf markierte Objekte und erfahren Sie mehr über die Andechs und die Flotte des BSV.

BSV – die Anlage

Erkunde Sie die Anlage der BSV.
Klicken Sie mit der Maus auf markierte Objekte und erfahren Sie mehr über die Anlage und die Flotte der BSV.

Vordeck

Ganz vorne auf dem Vordeck der ANDECHS - direkt am Bug - kann sich jeder wie Leonardo DiCaprio oder Kate Winslet im Film TITANIC fühlen - allerdings deutlich sicherer. Immerhin ist die ANDECHS schon über 110 Jahre alt und unter ihrem Kiel ist ohnehin meistens nur ein knapper Meter Wasser. Gefährliche Eisberge gibt es am Ammersee nur sehr selten.

Ruderhaus

Als die ANDECHS noch im Linienbetrieb auf dem Ammersee fuhr, arbeitete hier der Steuermann. Mit einem großem Steuerrad, dessen Bewegung über lange Ketten auf das Ruderblatt am Heck übertragen wurde, bestimmte er den Kurs. Die Geschwindigkeit regelten die Heizer und Maschinisten, mit denen er über ein Sprachrohr in Verbindung stand. Heute wird das Ruderhaus zum Aufbewahren der Signalflaggen für den Kursbetrieb benutzt.

Pantry

Hier lief früher eines der Schaufelräder der Andechs und erzeugte in Fahrt das typische Geräusch der Raddampfer am Ammersee. Auch heute hört man die DIESSEN und die HERRSCHING schon von Weitem über den See kommen. Wenn man Glück hat, grüßt die HERRSCHING mit ihrer alten Dampf-Pfeiffe. Herrlich. Dieses einmalige Szenario kann man aus der PANTRY erleben - während man bei Seeblick Kaffee kocht oder den Abwasch erledigt. Jeder darf mal!

Oberdeck

Oft wird das Oberdeck auch als "Sonnendeck" bezeichnet, denn gerade an warmen Sonnentagen ist das Oberdeck ein beliebter Platz. Es gibt nichts schöneres, als sich nach einem erfrischenden Bad im Ammersee auf dem Oberdeck von der Sonne trocknen zu lassen. Direkt unter dem Oberdeck befindet sich der Schulungsraum.

Büro

Früher drehte sich hier eines der beiden Schaufelräder der ANDECHS. Aber ohne Dampfmaschine dreht sich da nichts mehr - die Schaufelräder wurden ausgebaut. Der wertvolle Raum an Backbord dient nun als Büro für unsere Kursleiter während der Segelkurse. Früher drängelte man sich gerne um einen alten PC, um die neuesten Wetterberichte aus dem Internet zu bekommen. Heutzutage gibt es auf der ANDECHS ein WLAN für unsere Mitglieder, um vor dem Auslaufen noch schnell das Wetter checken zu können. In Jugendkursen kommen in einer Woche über das WIFI schnell 3 GigaByte Datenvolumen zusammen ... dafür muss man ganz schön oft das Wetter checken!

Segelkammer

Der Name dieser Kammer sagt eigentlich schon alles: Hier liegen Segel - aber auch Riemen, Ruder, Anker und allerlei Zubehör für den Segelbetrieb. Immer wohlgeordnet und sauber einsortiert .... natürlich!

Badeleiter

Ein direkter Zugang zum tiefen und kühlen Nass des Ammersees. Über die Badeleiter nach dem Segeln noch schnell zur Abkühlung in den erfrischenden See steigen und dann auf dem Oberdeck entspannen. Herrlich - und in dieser Kombination einmalig am Ammersee.

Achterdeck

Unter einer kräftigen Plane geschützt vor Sonne und Regen sitzt man hier "in der ersten Reihe" am Ammersee. Hier sitzen die besten Segler, die das Geschehen auf dem See genau beobachten und fachgerecht kommentieren. Gerade für Anfänger ist es nicht immer einfach, unter den skeptischen Augen der "Stegsegler" gute Manöver zu segeln. Allerdings ist es auch so, dass der Überblick für eine spezielle Situation von der ANDECHS viel besser ist. Hier kann man durch Zuschauen wirklich vieles lernen.

Motorboot Argus

Das große Motorboot "ARGUS" der BSV mit kräftigem Dieselmotor dient nur zu Arbeits- und Rettungszwecken. Dabei eignet sich das Schiff ideal, um auch größere Schleppverbände mit vielen Segelschiffen sicher zu ziehen. Um derartige Schlepps zusammenzustellen und sicher über den See zu manövrieren, braucht es einige Erfahrung. Hoffentlich können alle Crews auf Anhieb den Stoppersteg, wenn sie sich an die vorbeiziehende Schlepptrosse anhängen wollen. Es gibt zumeist nur eine Chance!

Schwimmsteg

Dieser Teil der Steganlage ist als Schwimmsteg ausgeführt. Die drei Stegteile schwimmen also auf dem Wasser und haben daher unabhängig vom Wasserstand immer die gleiche Höhe zum Wasserspiegel. Das ist besonders praktisch, um mit Beibooten und Jollen schnell anlegen zu können. Außerdem können die Elemente zu Übungszwecken in den Segelkursen auch verlegt werden. Beim Betreten der Schwimmstege bitte immer aufpassen - sie schwanken durch Wellengang und bei ungleichmäßiger Belastung.

Optimisten

Viele Seglerkarrieren beginnen im "Opti" - der Kurzbezeichnung der Bootsklasse OPTIMIST. In unseren Kinderkursen lernen die Kleinsten das Segeln in diesen Booten erstaunlich schnell und absolut sicher. Während sich Erwachsene mit der Bedienung von Pinne und Schot in größeren Booten anfänglich oft sehr schwer tun, haben die Kinder damit zumeist kein großes Problem. Der "Opti" zeigt dem jungen Segler schon wohin es geht - und insbesondere wohin es nicht geht. Und selbst das Kentern ist mit dem Opti für die Kids kein Problem. Hauptsache es ist nicht zu kalt!

Motorboot Falke

Das kleine Motorboot "FALKE" dient nur zu Arbeits- und Rettungseinsätzen. Durch seinen kräftigen Außenbordmotor ist es sehr wendig und für viele Aufgaben geeignet. Wenn eine Jolle kentert oder ein Segler über Bord geht, dann ist der FALKE immer schnell zur Stelle. Aber auch bei Arbeiten an den Bojen muss der FALKE herhalten - durch seinen robusten Aluminium-Rumpf ist er bestens dafür gerüstet.

Schwert-Zugvögel

SCHWALBE, FINK und SPATZ sind Zugvögel - so auch in der BSV. Die drei Schwert-Zugvögel sind ideale Ausbildungsboote. Mit einigen Modifikationen wurden die Boote an die speziellen Bedürfnisse in den Segelkursen der BSV angepasst. Richtig segeln lernt man am schnellsten auf der Jolle - wenn es auch manchmal auf den kleinen, wackeligen Schiffen etwas beschwerlicher zugeht als auf den großen Yachten. Unbedingt ausprobieren!

Steg

Über hundert Meter lang, verbindet der Steg den Liegeplatz der ANDECHS mit dem Ufer. Rechts und Links des Steges liegen die Jollen, die Beiboote, die Motorboote und sowie einige Jollenkreuzer und Kleinkreuzer. Der Steg darf nur von Mitgliedern und Kursteilnehmern betreten werden. Fahrräder sind auf dem Steg nicht gerne gesehen. Rennen und Fahrradfahren ist aus Sicherheitsgründen strikt verboten!

Beiboote

Wer meint, dass er zu den Yachten an den Bojen mit dem Motorboot gefahren wird, der liegt völlig falsch. Jede BSV-Yacht hat ein eigenes Beiboot, mit dem die Crew zur Boje "pullt". Zumeist bliebt das Beiboot dann an der Boje, bis die Segler wieder anlegen. Aber natürlich kann das Beiboot während des Segelns auch nachgeschleppt werden - vielleicht soll unterwegs angelegt werden. Für den richtigen Beibootverkehr gibt es viele Regeln. Kleiner Tipp: Die Beiboote sind keine Ruderboote!